Über mich – deutschsprachige Traurednerin für bilinguale & internationale Hochzeiten

Ich begleite Paare, deren Leben sich zwischen mehreren Sprachen, Ländern oder kulturellen Hintergründen bewegt – und die sich eine Zeremonie wünschen, in der all das selbstverständlich Platz haben darf.

Seit über zwanzig Jahren lebe ich in Schottland und im englischsprachigen Raum. Als deutschsprachige Traurednerin begleite ich heute bilinguale, internationale und deutschsprachige Paare bei Hochzeiten in Schottland und im gesamten Vereinigten Königreich.

Dabei geht es für mich nicht nur darum, zwei Sprachen miteinander zu verbinden. Es geht darum, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich Menschen wirklich gemeint, verstanden und eingebunden fühlen – unabhängig davon, welche Sprache sie sprechen oder welchen Hintergrund sie mitbringen.

Zwischen Deutschland, Schottland und internationalen Lebenswelten

Viele Paare, mit denen ich arbeite, bewegen sich ganz selbstverständlich zwischen mehreren Ländern, Kulturen oder Familiensprachen. Dieses Lebensgefühl kenne ich auch aus meinem eigenen Leben sehr gut.

In meiner eigenen Hochzeit trug mein Mann einen Kilt und ich ein Dirndl – ein kleiner, persönlicher Ausdruck dafür, wie schön unterschiedliche Traditionen miteinander harmonieren können, ohne dass dabei jemand seine eigene Identität verliert.

Gerade bei bilingualen und internationalen Hochzeiten entsteht oft etwas Besonderes: nicht das Nebeneinander verschiedener Welten, sondern etwas Neues, Gemeinsames. Mein Ziel ist es, Zeremonien zu gestalten, in denen sich beide Familien und alle Gäste wirklich zugehörig fühlen können.

Erfahrung, Ruhe und ein gutes Gespür für Menschen

Bevor ich Traurednerin wurde, habe ich viele Jahre internationale Teams in verschiedenen europäischen Ländern geleitet. Diese Erfahrung prägt meine Arbeit bis heute.

Sie hilft mir dabei,

  • unterschiedliche Persönlichkeiten und Dynamiken wahrzunehmen

  • ruhig und klar durch emotionale Momente zu führen

  • aufmerksam zuzuhören

  • und auch komplexe Familien- oder Gruppenkonstellationen sensibel zu begleiten

Seit sechs Jahren begleite ich nun Hochzeiten in Schottland – von intimen Elopements bis zu mehrtägigen Feiern mit internationalen Gästen.

Diese Erfahrung bringe ich heute auch in freie und symbolische Zeremonien im gesamten Vereinigten Königreich und vereinzelt auch an anderen Orten in Europa ein.

In Schottland darf ich außerdem rechtsgültige Hochzeiten durchführen.

Offen für unterschiedliche Traditionen, Glaubensrichtungen und Lebenswege

Meine zweijährige Ausbildung bei der OneSpirit Interfaith Foundation hat meinen Blick für unterschiedliche Traditionen, Rituale und Weltanschauungen zusätzlich vertieft.

Manche Paare wünschen sich spirituelle oder religiöse Elemente in ihrer Zeremonie, andere eine vollständig weltliche Gestaltung. Für mich geht es nie darum, einem festen Modell zu folgen, sondern gemeinsam eine Zeremonie zu entwickeln, die sich ehrlich und stimmig anfühlt.

Dabei verbinde ich kulturelle Sensibilität mit einer ruhigen, persönlichen und professionellen Begleitung.

Was mir bei Zeremonien besonders wichtig ist

Ich glaube, dass die stärksten Zeremonien nicht perfekt oder inszeniert wirken müssen, um tief zu berühren.

Oft sind es die kleinen Momente dazwischen – ein Blick, ein gemeinsames Lachen, die Reaktion eurer Familien oder ein Satz, der sich plötzlich ganz nach euch anfühlt.

Gerade bei bilingualen und internationalen Hochzeiten ist mir wichtig, dass sich niemand wie ein „Gast“ in der Geschichte eines anderen fühlt. Eure Zeremonie soll ein gemeinsamer Raum sein, in dem sich alle emotional mitgenommen und willkommen fühlen können.

Deshalb entstehen meine Zeremonien immer gemeinsam mit euch: persönlich, aufmerksam und ohne feste Vorlage.

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Copyright Monika Strell Interfaith Minister & Celebrant 2026